FP-02-Tigermücke

Die Asiatische Tigermücke

Grund für die zunehmende Verbreitung der Asiatischen Tigermücke ist die Anpassungsfähigkeit an Trockenheit.

Um sich zu vermehren, benötigt das Weibchen Blut. Nach der sogenannten Blutmahlzeit legt sie zwischen 40 und 90 Eier ab. Damit sich daraus die Larven der Asiatischen Tigermücke entwickeln können, braucht es Wasser. Es reichen aber bereits geringe Mengen an Wasser aus.

Bevorzugt werden Eier abgelegt in kleinen Wasserstellen wie z.B. Baumhöhlen, Regentonnen, Vogeltränken, Gießkannen, Gullies, Blumenvasen, verstopften Dachrinnen, Pflanzenuntersetzern, Eimern, Dosen, Flaschen, Gläsern, Autoreifen, ….

Ist kein Wasser vorhanden, können die Eier mehrere Monate (auch im Winter) ohne Wasser überleben. Sobald sie wieder Wasser bekommen, entwickeln sie sich weiter.

Um die Verbreitung von Asiatischen Tigermücken im Garten möglichst zu verhindern, ist vor allem wichtig, die Vermehrung zu erschweren und Brutstätten zu vermeiden.

Wichtige Maßnahmen sind z.B.:

  • Kleine Wasserstellen (auch Planschbecken) einmal pro Woche entleeren
  • Gegenstände, in denen sich Wasser sammeln kann, unter Dach lagern (auch alte Autoreifen, in denen sich Wasser sammelt, sind oft Brutstätten!)
  • Gefäße, in denen sich Wasser sammeln kann ( Gießkannen, …) umdrehen
  • Regentonnen abdecken
  • Kleinstwasserstellen entfernen, abdecken oder mit Sand befüllen ( z.B. Sonnenschirmständer)
  • Dachrinnen sauber halten
  • Vor dem Winter Behälter, in denen sich Wasser sammeln kann, gründlich reinigen, da die Eier auch in ausgetrockneten Behältern den Winter überleben können

Übrigens: Gartenteiche sind kein Problem, da es dort natürliche Fressfeinde gibt.